MARTA-PRESS

Gerda Sengstbratl wurde 1960 geboren, wuchs in einem Dorf nördlich der Donau auf, studierte Anglistik, Amerikanistik und Romanistik an der Universität Salzburg, in den USA und in Frankreich. Heute lebt sie in Klosterneuburg und arbeitet sie in Wien.

Forschungen und Publikationen zum Geschlechterverhältnis, Schulinnovation, Erwachsenenbildnerin, Universitätslehrbeauftragte (Gender), Gymnasial-Fremdsprachenlehrerin, Autorin und Malerin, viel gereist mit Schwerpunkt arabischer Kulturkreis und Subsahara Afrika, Erbin des Vereins zur Förderung des Lachens (ruhend).
Konzeption der Mühlviertel-Waldviertel Galerie und Leitung von „Schreiben in der Galerie MÜWA“. Verheiratet.
 
Bei Marta Press erscheint im Oktober 2014 "Wunderl". Die Prosa spürt Ahnenkult, Knochenanbetung und Wundergläubigkeit in Österreich nach und kreist um Variationen von ‚Leopold’.*
In dem Projekt werden Aspekte des Sesshaften und des Nichtsesshaften einerseits, sowie der Auslöschung und Ignoranz gegenüber Verfolgung andererseits umkreist. Es geht um das Individuum und Gesellschaftsprozesse im Privaten, wie im Öffentlichen, aber auch um Hoffnungspotentiale, Rettungsmanöver und Wunder, sowie deren Konservierung und um Pseudowunder.

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Homepage: www.engelszungen.at




Bisherige Literarische Veröffentlichungen:

Jenseits der eigenen Hände Roman in lyrischer Prosa. Verlag Bibliothek der Provinz, 2007
Einer ist hier schon verrückt geworden, Verlag Bibliothek der Provinz, 2010

Kurzprosa und Erzählungen
„Einmal auslöschen“ in: Karin Ballauff/Petra Ganglbauer/Gertrude Moser-Wagner (Hg.) - VEZA CANETTI LEBT Sozialkritische Literatur zeitgenössischer Autorinnen. Promedia, 2013
„Comme des Garcons Nr. 2“, „Leere Zettel“ , „Enthaarungscreme“, „Flugticket“, und „Schwangerschaftstest“ In: Lippenstift und Notfalltropfen – ein Handtaschenbuch. Anthologie. Oktober Verlag, 2008, 6.
Cover und Zeichnungen In: Petra Ganglbauer, Glöckchen. Nachtprogramm. Das fröhliche wohnzimmer – edition, 2005.
„Rinnen, rinnen.“ In: Brücken, Ufer, Flüsse. Verlag Die Donau hinunter. Hgin.Ruth Aspöck, 2004.


Bisherige Veröffentlichungen im Wissenschafts- bzw. Sachbuchbereich

„Was Eltern sich wünschen“, In: Richard Stockhammer (Hrsg.) Niemand lernt so wie ich Eine Reise durch österreichische Lernlandschaften. Studienverlag, 2011, 201.

„Unverblümt – Stimmen aus der österreichischen Schullandschaft“, Interviews in Zusammenarbeit mit dem net-1 Projektbüro, In: Richard Stockhammer (Hrsg.) Niemand lernt so wie ich Eine Reise durch österreichische Lernlandschaften. Studienverlag, 2011; 264-283.
„Stimmen zum Schwingen bringen“, In: Richard Stockhammer (Hrsg.) Niemand lernt so wie ich Eine Reise durch österreichische Lernlandschaften. Studienverlag, 2011; 265.
Die Mädchen KOKOKO-Stunde – eine Methode zur Mädchenstärkung und Gewaltprävention, BMuK-Studie zur geschlechtssensiblen Lernkultur, Amedia Verlag, Wien 1999.
„Freiheit ist mir sehr sehr wichtig...Die Mädchen-KoKoKo-Stunden (Kommunikation, Kooperation und Konfliktlösung) einer Klasse als Methode der Gewaltprävention und Mädchenstärkung in der Schule.“ In: Frauenkreativität Macht Schule, Hgin. Mechthild von Lutzau, Deutscher Studien Verlag,
Weinheim 1998, 264-271.
„Schleich dich, du hurige Schlampe!“ - Verbale Gewalt von Buben gegen Mädchen - ein Bericht aus der schulischen Praxis.’ In: ide, Sprache und Sexualität, 2/96.
Übersetzerinnentätigkeit;


Aktuelle Forschungstätigkeit

2013-2014: Literarisierung von Schule (in Entstehung)
2012 Mitarbeit Kunstradio: Mongolei, geschüttelt gerührt (Petra Ganglbauer)
2011 Mongolei Recherche
2012 Beitrag: Veza lebt – Anthologie, Gertrude Moser-Wagner, Petra Ganglbauer
2011-2012 Mitarbeit Regionale ‚Fliegen, Ziehen, Irren’ (Gertrude Moser-Wagner)


Produkte, kreative Projekte (Beispiele)

„Muschelorakel“, 2013
Mühlviertel-Waldviertel Galerie MÜWA, Konzeption der Ausstellungsräume mit Bildern aus dem Nachlass des Art Brut Malers Senso und Leitung von „Schreiben in der Galerie“, 2013
Schädelreliquie ‚Leopold’, Imitat, 2012
Pyramide, 2009
Malerei (www.engelszungen.at)
Jugendliche schreiben ihre eigenen Bücher (seit 2002)
‚Träumen’ als Unterrichtsfach (seit 2009)

© Marta Press, September 2014

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